Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – raus aus der Tabuzone

 

 

 

Bereits im Jahr 1946 deklarierte die WHO in ihrer Verfassung Gesundheit als einen Zustand

 

des vollständig körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen

 

von Krankheit und Gebrechen. In ihrer Ottawa Charta von 1986 fügte sie noch die

 

emotionalen und wirtschaftlichen Aspekte hinzu. Diese ganzheitliche Forderung steht in

 

Wechselwirkung mit den globalen Trends unserer Zeit, die auf demographischer,

 

wirtschaftlicher und ökologischer Entwicklung fußen.

 

 

 

Der gegenwärtige Übergang von einer Industriegesellschaft zu einer Dienstlesitungs- und

 

globalen Informationsgesellschaft, führt dazu das sich Arbeitsbedingungen, Belastungen und

 

Anforderungen der Arbeitswelt erheblich verändern. Während die physischen Belastungen

 

beim Ausüben von Arbeit immer mehr zurückgehen, haben die psychischen Anforderungen

 

eine stärkere Gewichtung bekommen. Haben wir uns darauf ausreichend vorbereitet?

 

 

 

Die zunehmenden psychische Belastungen und deren Erschöpfungssyndrome sind nicht gleich zu setzen mit ernst zu nehmenden

 

psychologischen und/oder psychiatrischen Erkrankungen des Einzelnen. Hierin gilt es deutlich zu unterscheiden.

 

 

 

Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch, dass die psychischen Probleme in der Arbeistwelt vorrangig in folgendem liegen:

 

  • depressiven Erschöpfungssyndromen

  • Angststörungen

 

 

Dank der heutigen bildgebenden Verfahren gibt uns die Neurobiologie und Psychologie umfassenden Aufschluss darüber, wie es zu derartigen

 

Massenphänomen kommen kann und welche Wege wir beschreiten können, um den zukünftigen Anforderungen begegnen zu wollen und zu

 

welchen Lösungsansätzen wir dabei finden können.

 

 

 

Gesunde Führung, Resilienz und Potentialentwicklung werden Präventiv und in Zukunft die Instrumente gesunder Unternehmen, Organisationen

 

und Gesellschaften sein.

 

 

 

 

 

 

Der Lebenslauf wird zur Zeit aktualisiert